Am Donnerstag, 12. März, findet in Nordrhein-Westfalen erneut ein landesweiter Warntag statt. Um 11 Uhr werden dabei im gesamten Bundesland die vorhandenen Warnmittel getestet. Auch im Kreis Heinsberg werden zahlreiche Sirenen zu hören sein.
Der Warntag dient dazu, die Bevölkerung für Warnsignale zu sensibilisieren und gleichzeitig die technischen Systeme zu überprüfen. Bereits seit 2018 wird in Nordrhein-Westfalen regelmäßig ein landesweiter Sirenenprobealarm durchgeführt.
Zu den Warnmitteln zählen neben den klassischen Sirenen auch digitale Warnwege. Neben den Sirenen werden daher unter anderem Cell Broadcast sowie die Weitergabe von Informationen über soziale Netzwerke getestet.
Im Erkelenzer Stadtgebiet sind derzeit 21 Sirenen installiert, die ebenfalls in den Test einbezogen werden. Ähnliche Warnanlagen gibt es auch in vielen weiteren Städten und Gemeinden im Kreis Heinsberg.
Der landesweite Warntag steht im Jahr 2026 unter dem Motto „Selbstschutz“. Ziel ist es, die Bevölkerung stärker dafür zu sensibilisieren, wie man sich in Not- und Katastrophensituationen richtig verhält. Dazu hat das Ministerium des Innern des Landes NRW die Broschüre „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ veröffentlicht.
Warnmeldungen können im Ernstfall aus unterschiedlichen Gründen ausgelöst werden. Dazu zählen beispielsweise Großbrände, Gefahrstoffausbreitungen oder auch extreme Wetterlagen, bei denen eine schnelle Information der Bevölkerung wichtig ist.
Wichtig zu wissen: Die Sirenen dienen heute ausschließlich zur Warnung der Bevölkerung. „Die Feuerwehren werden nicht mehr über die Sirenen alarmiert, sondern verfügen über ein eigenes Alarmierungssystem, sodass die Sirenen ausschließlich zur Warnung der Bevölkerung dienen.“
Wer am Warntag also Sirenen hört oder Warnmeldungen auf dem Smartphone erhält, muss sich keine Sorgen machen – es handelt sich lediglich um einen Test der Warnsysteme.