Internationaler Tag gegen Homophobie: Stadt Heinsberg setzt Zeichen für Toleranz und Respekt

Foto: Regenbogenflagge
Ein Zeichen setzen für Respekt und Toleranz gegenüber geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Foto: hnsbrg.de

Am 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit. Dieser Tag wird begangen, um Respekt und Toleranz gegenüber geschlechtlicher und sexueller Vielfalt einzufordern.

Schon gewusst?
Der internationale Tag gegen Homophobie findet seit über 30 Jahren weltweit und jährlich statt, seitdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homophobie am 17. Mai 1990 von der Liste der psychischen Krankheiten entfernt hat.

Um an diesen Tag zu erinnern, hat der Kunstkurs der Heinsberger Realschule unter der Leitung von Marga Ammann eine einzigartige Regenbogenfahne kreiert. Der Regenbogen gilt als das wohl bekannteste Symbol der LSBTIQ Community und hat sich weltweit etabliert. Selbst öffentliche Einrichtungen, Vereine und Unternehmen nutzen dieses Symbol, um sich gegen Ausgrenzung, Diskriminierung, Hass und Gewalt jeglicher Form zu positionieren.

Foto: Regenbogenfahne
Der Regenbogen als klares Zeichen: Gegen Ausgrenzung, Diskriminierung, Hass und Gewalt jeglicher Form. Foto: Stadt Heinsberg

Auch die Stadt Heinsberg setzt einmal mehr ein öffentliches Zeichen für die Gleichheit von Homosexuellen und Trans- und Bisexuellen und ruft zu Respekt und Toleranz und drüber hinausgehender Vielfalt auf. Denn auch in Deutschland wurden Homosexuelle bis in die 60er Jahre von Staatsanwaltschaften verfolgt und Gerichten verurteilt. Bis zum 1. September 1969 war Homosexualität noch eingeschränkt strafbar und wurde 1994 endgültig aus dem deutschen Strafrecht gestrichen.

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